Ernährung
Der Europäische Igel ist ein Insektenfresser, hat jedoch eine recht vielfältige Ernährung und gilt als Allesfresser. Hier sind die Hauptbestandteile seiner Nahrung:
Ernährung eines Europäischen Igels
- Insekten: Käfer und ihre Larven machen einen großen Teil der Nahrung des Igels aus.
- Spinnen und Hundertfüßer: Auch Spinnen und andere kleine Gliederfüßer sind eine Nahrungsquelle.
- Kleinsäuger und Amphibien: Gelegentlich frisst der Igel auch Aas, kleine Mäuse, Frösche oder Vögel.
- Regenwürmer: Sie enthalten viel Protein und Feuchtigkeit, vor allem bei Trockenheit hilfreich.
- Schnecken und Asseln: Sie liefern Feuchtigkeit, sind aber potenzielle Parasitenüberträger.
- Kein Obst oder Gemüse: Igel sind reine Fleischfresser.
Ein Igel benötigt im Durchschnitt etwa 70–100 Gramm Nahrung pro Nacht.

Nachtrag: Schnecken & Regenwürmer
Schnecken und Parasiten
- Lungenwürmer: Schnecken übertragen Parasiten wie Crenosoma striatum.
- Leberegel: Befallen Leber und Verdauungstrakt, verursachen Müdigkeit & Verdauungsprobleme.

Regenwürmer und Parasiten
- Darmparasiten: Fadenwürmer (Nematoden) belasten Darm & Lunge des Igels.
- Bakterien: Infektionen durch belastete Würmer verursachen Durchfall und Schwäche.

Anzeichen von Erkrankungen bei infizierten Igeln

Ein erkrankter Igel zeigt oft Symptome wie:
- Husten, Niesen oder Atemnot
- Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
- Schwäche, Müdigkeit
- Verdauungsprobleme, Durchfall

Um Krankheiten zu vermeiden, sollte der Lebensraum naturnah und chemiefrei gestaltet sein.
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