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Igelexpertin warnt in Morsbach vor zunehmenden Gefahren für heimische Igel

21.10.2026

Bei der Jahreshauptversammlung des NABU in Morsbach hat die oberbergische Igelexpertin Sarah Noll über die zunehmenden Gefahren für heimische Igel informiert. Der bereits angekündigte Vortrag hat inzwischen stattgefunden. Dabei erläuterte die Expertin die aktuelle Situation der Tiere im Oberbergischen Kreis.

Besonders besorgniserregend sei, dass inzwischen sogar weniger überfahrene Igel beobachtet würden. Nach Einschätzung der Expertin liege das nicht an einer Verbesserung der Verkehrssicherheit, sondern daran, dass die Tiere insgesamt seltener geworden seien.

Neben dem Straßenverkehr gefährden vor allem Mähroboter, ungesicherte Gartenteiche, tiefe Kellerschächte und Feuerstellen die heimischen Igel.

Sarah Noll rief Gartenbesitzer dazu auf, wilde Gartenecken mit Laub und Versteckmöglichkeiten zu erhalten. Kleine Durchgänge in Gartenzäunen könnten den Tieren helfen, auf Nahrungssuche zwischen Grundstücken zu wechseln.

Auch bei Martins- und Osterfeuern sei besondere Vorsicht erforderlich. Holzstapel sollten vor dem Anzünden umgeschichtet werden, damit darin versteckte Igel rechtzeitig entdeckt werden können.

Der NABU Morsbach verwies außerdem auf die Beratungsangebote des NABU Oberberg und der Biologischen Station Oberberg.

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