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Igelstation in Brandenburg versorgt jährlich mehr als 400 Tiere – Mäharbeiten verursachen schwere Verletzungen

05.11.2026

In Petershagen/Eggersdorf östlich von Berlin berichtet die Igelstation Stachelkugel über das Ausmaß der Verletzungen, die durch Mähmaschinen und andere Gartengeräte verursacht werden. Immer wieder werden Tiere mit schweren Schnittverletzungen eingeliefert. Manche können trotz intensiver Pflege nicht gerettet werden.

Der gemeinnützige Verein versorgt inzwischen mehr als 400 Igel jährlich. Allein in der Auffangstation engagieren sich 38 Menschen. Zusammen mit externen Pflegestellen, Tiertransporten und dem Präventionsteam umfasst das Netzwerk rund 120 ehrenamtliche Helfer.

Vereinsgründerin Steffi Schwabe berichtet von besonders schweren Fällen. Dazu gehört eine Igelmutter namens Hannah, deren drei Jungtiere bei Mäharbeiten ums Leben kamen. Obwohl Hannah zunächst überlebte und in der Station versorgt wurde, konnte auch sie letztlich nicht gerettet werden.

Die Igelschützer fordern deshalb bessere Kontrollen vor Mäharbeiten. Wärmebildkameras, Suchhunde und sorgfältige Flächenbegehungen könnten verhindern, dass Tiere verletzt oder getötet werden.

Der Verein möchte außerdem stärker mit Landwirtschafts- und Landschaftspflegebetrieben zusammenarbeiten. Bislang seien entsprechende Einladungen zu Besuchen der Auffangstation jedoch abgelehnt worden.

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